Mein allererstes Klavierbuch

Mein allererstes Klavierbuch

28. Juli 2019 0 Von Ronja

Rezensionsexemplar Werbung

Aus der Reihe: Mini-Musiker
Seitenzahl: 22
Altersempfehlung: ab 24 Monaten
Preis: 18,00 €
Verlag: Coppenrath
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Inhalt:

Zehn der beliebtesten Kinderlieder können dank der klaren Farbkodierung der Tasten einfach nachgespielt werden: ganz ohne Vorkenntnisse! Die echten Klaviertasten lassen sich besonders leicht drücken. Der schöne Klang und die fröhliche und kindgerechte Notendarstellung laden zum Mitspielen ein! Musikpädagogen empfehlen dieses Pappbilderbuch mit Tasten, denn es fördert – das Konzentrationsvermögen, – die Hand-Auge-Koordination, – das erste Farbverständnis, – die emotionale und kognitive Entwicklung.


Lieder:

  • Bruder Jakob
  • Alle meine Entchen
  • Sum Sum Sum Bienchen sum herum
  • Hoppe Hoppe Reiter
  • Ri Ra rutsch
  • Kuckuck Kuckuck
  • Häschen in der Grube
  • Heile, heile Segen
  • Viel Glück und viel Segen
  • Der Mond ist aufgegangen


Meine Meinung:

Mein Neffe (2 Jahre und 3 Monate) ist unglaublich verrückt nach Musik und daher war ich mir sicher, er würde dieses Buch lieben.
Nachdem ich es mir nun selbst ein paar Tage in Ruhe angeschaut hatte, präsentierte ich es ihm heute und er war sofort begeistert. Besonders der kleine Knopf in der Mitte der Tastatur, mit dem man die Beispielmelodie startet, fand er super… Zur Zeit noch besser, als das selbst spielen, aber er hat schon im Groben verstanden, wie das Buch funktionieren soll.


Beim Nachspielen ist mir aufgefallen, dass einige Lieder anders enden oder ein zwei andere Töne dazwischen sind, als die, die man sonst kennt. Dies ist vermutlich dem Umstand geschuldet, die Klaviertastatur so klein wie möglich zu halten, um die Anzahl der Tasten so gering zu halten, dass die Kinder nicht überfordert sind von zu vielen Tasten oder zu vielen Farben.

Das Konzept an sich gefällt mir super. Die Idee war mir selbst zwar nicht neu die Tasten und geschriebenen Töne mit Farben zu belegen, sodass Kinder schneller ein Lied nachspielen können, dennoch bleibt die Idee hinter diesem Lernkonzept großartig. Schade ist einzig, dass die Töne nicht gehalten werden können. Der Ton erklingt nur einmal kurz, auch wenn man die Taste gedrückt hält. Das ist besonders deshalb schade, weil im Buch tatsächlich halbe Noten stehen, und auch angedeutet wird, dass man den Ton halten soll. Dies geht nur mit dem Gesang, nicht mit der Tastatur.

Jedes der zehn Lieder hat eine Doppelseite im Buch bekommen. Auf dieser kann man nicht nur die farbigen Noten und den Liedtext finden, sondern auch wundervoll farbenfrohe und niedliche Bilder, die zum Anschauen und Staunen einladen. Mein Neffe war auch völlig verzaubert von den Marienkäfern, Bienen, Bären und vor allem von den Pferden bei ,,Hoppe, Hoppe, Reiter”.

Wirklich ein ganz tolles Musikbuch, dass sicherlich vielen Kindern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird.

(Und für die Eltern: Es gibt einen Ausschalter! Das findet mein Bruder immer sehr wichtig. *lach*)

Fia fand das Buch übrigens auch super interessant.