Das letzte Einhorn (Comic-Album)

Das letzte Einhorn (Comic-Album)

31. März 2020 1 Von Ronja

Rezension Werbung

Autor: Peter S. Beagle
Adaption: Peter B. Gillis
Zeichnungen: Renae De Liz
Tusche und Farben: Ray Dillon
Lettering: Walproject
Übersetzung: Claudia Fliege
Preis: 25,- €
Seitenanzahl: 180
Verlag: Panini Comics
Leseprobe: >> gibt es hier <<


Inhalt:

Peter S. Beagles zeitloses Fantasy-Meisterwerk für Jung und Alt als bezaubernde, anmutige Comic-Interpretation! Das Einhorn will herausfinden, ob es wirklich das Letzte seiner Art ist. Unterwegs trifft es Freunde wie den Zauberer Schmendrick und die Räuberbraut Molly Grue, aber auch auf den kaltherzigen König Haggard und den feurigen Roten Stier …


Meine Meinung:

Ich habe diese Geschichte früher geliebt. Viele meiner Freunde fanden sie unheimlich… Ich habe sie immer und immer wieder angeschaut. Meine Mutter hatte mir die Video-Kassette besorgt und ich sah eine ganze Weile nichts anderes als diesen Film.

Als Panini nun diese Neuausgabe als Deluxe-Hardcover mit Bonusmaterial herausbrachte, musste ich sie einfach haben. Und was soll ich sagen?
Ich fühlte mich nicht nur zurückversetzt in meine Kindheit, sondern erlebte die Geschichte auch auf eine völlig neue Art und Weise!

Diese Graphic Novel hat einfach alles! Die Magie ist auf jeder Seite spürbar. Ich war fasziniert von dem Einhorn, fürchtete mich vor der Harpyie und floh vor dem grauenerregenden Roten Stier!

Die Zeichnungen von Renae De Liz sind nicht nur eine Augenweide. Sie haben eine ganz andere Art, als die im Film und dennoch verkörpern sie alles, was man aus diesem kennt. Mir kamen die Zeichnungen in der Novel runder und damit für mich ansprechender rüber.
Die Auswahl der nötigen Farben, um den Figuren noch mehr Leben einzuhauchen, hat Ray Dillon wunderbar getroffen.
Das Einhorn besticht wie auch im Film durch seine mystische Art und sein ihm anhaftendes Leuchten. Einige andere Figuren, wie die Alte, die das Einhorn für ihre Show fängt, oder König Haggard selbst, sind noch bösartiger und teilweise hässlicher gezeichnet als der Film es damals hergab. Wirklich wunderbar!

Die Geschichte wird hier auf eine neue Art erzählt und doch bleiben alle Elemente, die wir kenne und lieben erhalten. Einige Gesichter sind ein wenig anders, was uns zu einem kleinen Umdenken bringt und doch sind ihre Charaktere dieselben wie damals. Gleich zu Beginn, wenn man das Einhorn zum ersten Mal in seinem Wald erblickt, will man in der Geschichte versinken und abtauchen.